Eine philosophische Kurzgeschichte: „Pferde am Himmel oder die Sicherheit im Nichts“

Pferde am Himmel oder die Sicherheit im Nichts

Pferde rasen am Himmel. Wie schnelle Wolken ziehen sie vorbei. Während Luisa im Garten sitzt und ihnen zuschaut. Es werden immer mehr und sie werden schneller denn je. „Was hat das nur zu bedeuten“, dachte Luisa vor sich hin. „Die Pferde sind scheu. Ich sehe scheue Pferde am Himmel“.

Es war ihr nicht mehr seltsam, solche Dinge zu sehen. Eine philosophische Kurzgeschichte: „Pferde am Himmel oder die Sicherheit im Nichts“ weiterlesen

Allein im Nebel

Allein im Nebel

Nichts, dass mich führt
Nichts, das mich hält
Im Nebel die Welt

Und doch kein Bangen
Und doch kein Verlangen
Im Nichts geborgen

Niemand nimmt mich wahr
Kein Ruf ist hörbar
Im Nichts ist mein Sein

Ohne Sicht in die Ferne
Ohne Bindung an die Nähe
Frei im Schleier des Nebels

Erläuterung zu Wandlungspunkte

Was ich hier veröffentliche erhebt keinen literarischen Anspruch im herkömmlichen Sinne. Da dieser nicht mein Ziel ist. Mein Ziel ist das Werden der eigenen Person akzeptieren zu lernen. Dieses beinhaltet das Fließen lassen all dessen, was ist, was kommt und was damit sein soll. Dazu sind jegliche Korrekturarbeiten am Gedanken oder an Bewusstseinsinhalten unerheblich. Das Aufnehmen und Festhalten der eigenen Reflexionen ist zunächst das Ziel sollte dann aber als steter Fluss des Seins ohne sich daran festzuhalten angesehen werden können. Das Ich wird so zum steten Beobachter seiner selbst ohne sich an einer Sache festhalten zu müssen.
Alles hier Geschriebene ist freier Fluss und fließt ins Meer der Worte und Inhalte. Es wird damit irgendwann immer bedeutungsloser, da das Ich alles fließen lassen kann. Jegliche Korrekturen zu einem literarischen Werk würden diesen Prozess nur stören und aufhalten, da kein korrigierter Gedanke besser ist als der vorherige, unkorrigierte.
Zur Darstellung der Reflexionen sind mir alle Mittel erlaubt. Außer vielleicht mich selbst, verletzen sie niemanden. Da sie ins Meer der Worte und Gedanken fließen, kann sich jeder darin wiederfinden und mit mir in dieses Meer eintauchen. Ein Meer, das zur Freiheit von jeglichem Festhalten führt.
Hier soll dieses Meer sich füllen und jedem die Möglichkeit geben sich darin zu verlieren.

(Vgl. hierzu auch meine Seite hier auf dieser Webseite: „Mondlicht“ als Grundlage meiner weiblich-lyrischen Philosophie)