„Mondlicht“als Grundlage meiner weiblich-lyrischen Philosophie

Die Beiträge hier entstammen dem subjektiven Erkennen durch Reflexion (Mondlicht) und sind an dieses gebunden. Daher ist seine Sprache weiblich lyrisch. Im Gegensatz zum männlichen Bewusstsein, das abstrakt ist (Sonnenlicht) und mehr dazu neigt das Subjektive zu „verbrennen“.
Das Ziel meiner lyrischen Philosophie ist die Loslösung oder Befreiung vom Dinglichen durch das Bewusstsein und seine subjektive Erkenntnis. Dies ist ein Prozess zur Freiheit von Anhaftungen durch den Wandel im „Mondlicht“.
Hier ist die Muse die Sophia! Sie ist es, die zum Selber-denken auffordert und nicht eine abstrakte Philosophie. Ihr Werkzeug ist die Introspektion.
Durch das In-sich-Hineinschauen gelangt der Mensch, prozesshaft zur Erkenntnis seines Ursprünglichen, dem Selbst. Das Selbst im Mondlicht führt durch das Unbewusste mit der Erkenntnisfähigkeit der Sophia zur Loslösung vom Dinglichen, was ein Prozess und keine spontane Aufhebung ist.
Das Sonnenlicht alleine ist nicht in der Lage dazu, da es ohne Bewusstsein vom Unbewussten (Mondlicht) ist. Es löscht nur aus und verbrennt ohne zu einer wirklich bewussten Loslösung also einer inneren Freiheit von den Fesselungen an die Dinge, zu gelangen. Nur durch die Selbst-Erkenntnis im „Mondlicht“ kann der Mensch zur Distanz und damit zur inneren Freiheit gelangen. Aber, es erfordert zunächst Mut, der zu sein, der man ist mit all seinen Risiken und dazu auch zu stehen. Es erfordert den Mut zum Selber-denken und damit auch zur Einsamkeit in seinen Betrachtungen und Ansichten. Der Weg zur Inneren Freiheit ist auch der einsame Weg des Risikos und der Zweideutigkeit. Ist es doch eine Triebfeder der Macht und Unsicherheit dass der Mensch mit seinen Einstellungen nicht alleine bleiben will oder kann.
„Jedes Selbst tut, was es tun muss. Ich kann niemanden für mein Werk schuldig machen. Es entspricht meinem Bewusstsein vom Unbewussten und das ist zum Teil weit entfernt von jeglicher gesellschaftlichen Norm oder Regel. Dies macht Selbsterkenntnis erst aus, dass das Leben sich gegen die Norm richtet, um der Erkenntnis dienlich zu sein. Wer der Norm entspricht lebt nicht zwangsläufig bewusst.“ (Zitiert aus: „Wasser wird Licht“, L. Solscheid, Vorwort)

Entscheidend bei diesem Prozess ist nicht nur die Geschichte des Einzelnen sondern insbesondere die Bewusstwerdung im Augenblick. Das ganze entsteht von Augenblick zu Augenblick was ein neues Ganzes entstehen lässt. Alle lyrischen Moment sind die eines Augenblicks, dem jeweils ein unbekannter Prozess vorausgeht. Bewusstwerdung geschieht im Augenblick und dieser verändert als Produkt eines Gewordenen, den weiteren Prozess.

Die Einheit von Innen und Außen oder auch die Vereinigung des Logos mit der Erde, des Männlichen mit dem Weiblichen oder auch des Geistes mit der Materie bildet das große Ziel dieses Prozesses, der dann letztendlich auch zur Loslösung durch das schöpferische Bewusstsein führt.

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