Gedankenklöpse

Gedankenklöpse

Schon viele Gedanken gemacht
Trostlose in der Nacht
Wahre Schönheiten am Tage

Ich habe sie gewonnen
Sie sind ebenso zerronnen
Bedeutend sollten sie sein

Hängen wie Klöße im Hals
Würgen lassen sie sich bald
Schneiden ins Leben Scheiben

Angehängt an den Laib
Machen sie den Menschen breit
Gewichtig will er sein ungemein

Sich vom Tod befreien
Stille herrscht ums Herrscherwort
Vom Tod befreit es nicht

Jetzt fließen sie vorbei
Gedanken wie Brei
Hängen an nichts fest

Suppe die ins Meer fließt
Meer das ins All aufsteigt
Gedanken im Gedankenkosmos

Am persönlichen Ich vorbei
Ins menschliche Einerlei
Gedanken fließen frei

Halten an nichts mehr fest
Nicht an Leben oder Tod
Haben daher keine Not

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