Ein dunkler Regentag

2. Weihnachts-Feiertag
Ein dunkler Regentag

In den Regen lächeln
In die Dunkelheit lächeln
Ins Leben lächeln

Jeder Tropfen ist Glück
Im Dunkeln strahlt das Licht
Ins Meer der Glückseligkeit

Dort wo nichts ist
Und doch alles entsteht
Das Wasser der Verbundenheit

Ströme hernieder
Bedecke meine Glieder
Im Dunkel des Entstehens

Der Frühling erwacht
Aus dem toten Nichts
Zu herrlicher Pracht

Das Geschenk

Das Geschenk:
Der gesuchte Geist

Ich suchte ihn in der Stadt
Ich suchte ihn in Therapien
Ich suchte ihn in den Büchern
Ich suchte ihn bei den Vätern
Ich suchte ihn im Wohlstand
Ich suchte ihn in den Kulturen
Ich suchte ihn in den Sternen
Ich suchte ihn im Universum
Und sah ihn nicht vor meiner Haustüre
Den Geist in allem

Auch in diesem Geschenk!

Die goldene Mutter

Die goldene Mutter

Schwer fand ich dich
Noch schwerer war es,
dir stets zu vertrauen

Hinweggeglitten in Alltäglichkeiten
Gebadet im Sumpf des „man muss“
Zu sehr festgehalten am Alten

Jeden Stein einzeln abgetragen
Lange Zeiten mitgeschleppt
Abgelegt am Friedhof des alten Ich

Wie oft habe ich dich NEU gefunden
In der Wandlung Heiterkeit
Du gibst dem Leben ein neues Kleid

Die alten Kleider abgelegt
Können vielleicht noch andere tragen
Deren Steine all zu schwer

Auf dem Friedhof aufgebahrt
All die Schwere der Vergangenheit
Schaut nun ins Licht der Veränderung

Mit der goldenen Mutter vereint
Ward genommen, was bekommen
In der kosmischen Weite

Mit dir in die Weite gezogen
Kein Standort der fest blieb
ICH kann GEHEN

Weisheit aus dem Logbuch

Lieber Unsinn als gar keinen Sinn.

Alles ist im Fluss der Höhen und Tiefen.

Leben verändert sich, nichts bleibt stehen. Wer meint, es bliebe etwas stehen, sollte seine Wahrnehmung überprüfen.

Unsicherheiten im Leben aushalten, denn wo kein Ziel ist, sondern nur der Augenblick, da entstehen viele Unsicherheiten in Gedanken.

Gedanken brodeln wie ein stets aktiver Vulkan. Im Unterscheid zu diesem, kann man sie löschen wie Schnappschüsse.

Meinungen und Vorurteile sind die Glut des Hasses.

Das wahre Glück sucht sich meist ein einsames Plätzchen.

Es ist schön auf dem Lande zu leben und den Geist der Natur zu bewundern.

Der Zeitgeist spielt sich in den Städten ab. Auch deshalb werden die Menschen von den Städten angezogen. Aber was ist Zeitgeist mehr als die Hirngespinste eines Don Quijote?

Auch der Stadtmensch sollte es nicht versäumen, seinen Blick über den Stadtrand hinaus zu richten. Außerhalb der Stadt liegt mehr als ein Vorurteil, dort kann Weisheit liegen. Eine natürliche Weisheit, die sich gegen die geschaffene Armut (geistige und materielle) in den Städten richtet.

Der kapitalistische Zeitgeist mit seiner Ausbeutung der Natur ist die Spitze einer den Geist der Natur diskriminierenden Bewegung, die in der Spaltung von Subjekt und Objekt gipfelte.