Wortekonsum

Wo sind die Worte
die ich einst schrieb
Wo sind die Worte
die ich einst las

alles ist klein geworden
so klein, dass es durchfiel
durch das raster des glücks
worte flossen ins wortemeer

Nun müssen neue Worte her
GROSS müssen sie sein
Dürfen nirgends durchfallen
FEST HALTEN will ich sie

Ach wie klein sind auch sie geworden
Muss ich mir große Worte borgen
Hab hier und da neue Worte gesehen
Die GROSSEN konnte ich nicht verstehen

Das GROSSE muss unverständlich sein
GOTT, SINN, ist nicht allgemein
Man kann es nicht verbrauchen
Große Worte sind kein Wort allein

Große Worte werden niemals alt
Mutter und Vater haben sie in der Gewalt
Wir werden immer ihre Kinder sein
Und bringen neue Kinder-Worte heim

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