Aphorismus 10

Sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen bedeutet, sich von seinen Gefühlen nicht das Leben diktieren zu lassen und damit in deren Gefangenschaft zu leben. D.h. sich frei entscheiden zu können (mittels des inneren Zeugen oder der Kultivierung einer beobachtenden Bewusstheit), wohin man sein Schicksal führen möchte ohne den Gefühlen, bewusst oder unbewusst, irgendwelche Gewalt antun zu müssen, indem man sie z.B. ignoriert oder ablehnt. Man lernt Gefühle für höhere Ziele um zu gestalten und dadurch zu überwachsen. Letztendlich hat man sein Ziel dann erreicht, wenn man sich nicht mehr so wichtig nimmt. Denn Schicksal meint jetzt: die Leichtigkeit des Daseins mit all seinen Gefühlen, sowohl positive wie negative.

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