Mündung des Lebens

Wer ich heute war?
Ich weiß nicht wer ich war.
Ich trieb auf dem Fluss
Hielt zum Plauschen an den Ufern
Die Strömung trieb mich weiter

Leben ward es genannt
Hatte keinen festen Stand
Weder perfekt noch grandios
Lag ich in des Lebens Schoß
Nichts das mich hielt – es trieb

Die Mündung wird der Tod
Je länger der Fluß
umso stärker die Strömung
Sie hält in der Mündung nicht an
Geht in Wellen über

Gut wer im Schoß
des Lebens treiben kann
Dem keine Welle etwas tun kann
Scheut keinen Stein und keinen Berg
Ist im Leben Riese und Zwerg

Hält nirgends lange an
Treibt und treibt im Lebensplan
Vorbei und weiter an Freude und Last
Keine Hast und nicht lange Ruhe
Stets auf dem Floß der Seligkeit

Sie ward Selbst genannt!

Ein Gedanke zu „Mündung des Lebens“

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