Vom Schlaf

Wer bist du/ der mich stets zu sich zieht/
Wer bist du/ der mich in eine Welt führt/ die ich nie ganz kennenlerne/
Wer bist du/ Fremder und doch Geliebter/

Deine dunkle Hülle/ verzaubert mich/ du nimmst mir alles Licht/
Du ziehst du mich in deinen Bann/ du Leiter zum Himmel/ du Loch zur Hölle/
Sanft trägst du mich hinweg/ in zeitlose Räume/ der kraftvollen Phantasie/

Wohin du mich auch führst/ ich vertraue dir/ blind folge ich dir/
Deines Seins beraubt/ erleide ich Qualen/
Du bist das Tor zur Ruhe/ Unruhe/ der Impuls zur Wandlung/

Genesung und schöpferische Kraft/ bedürfen deines „Alles“/ „Nichts“/
Kein Licht ohne deine Dunkelheit/ du geheimnisvoller Gebieter/ auch des Todes/
Im Schlaf bin ich auf ewig dein/ drum schlafe ich ruhig ein/

Seit ich dich besser kenne/ bin ich Schlafwandlerin geworden/
Ohne Angst/ bewege ich mich frei/ in allem Fremden und Dunklen finde ich mich/
Geschieht doch alles/ im Schlaf/ der unbewussten Ganzheit/

Aus dem ewigen Schlaf/ ins Licht zur Wandlung geboren/ zurück in den Schlaf geworfen/ und es werde/ was ewig war/ Schöpfung im Schlaf/ alles geht weiter/
Nur ruhig halten/nichts tun/ schlafe ich in die Einheit/ von Tag und Nacht/

Ein Gedanke zu „Vom Schlaf“

  1. Trance, der schlaflose Schlaf, wacher Bruder des Traumes, eröffnet neue Räume des Seins und Wandels, ohne die einschränkende Macht des Ich-Bewußtseins.

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