Der Liebhaber

Hohe Tannen umschließen
den nächtlichen Raum
Flugzeuge durchbrechen die Stille
Aus weiter Ferne: aufgewacht!

Dunkelheit bricht das Himmelslicht
Straßenlampen weisen den Weg
Der Liebhaber, er geht!
Wie jede Nacht, hat er sich aufgemacht.

Angst und Sorgen machen sich breit
Wann wird er je ganz bei mir sein?
Allein in dunklen Wirren, haltlos die Nacht
Des Liebhabers letzte Wärme aufgenommen

Komm zurück und bleib ganz hier
Nur ein Schein des Lichtes gehört ihr
Ein Gram, wie fast jede Nacht
Froh, wenn sie nur seinen Schatten spürt

Es hilft nur der süße Schlaf
Aus dieser bitteren Hilflosigkeit
Der Liebhaber, jetzt ist er schon weit
Der Schlaf bringt mich hinüber zu ihm

Am Morgen aufgewacht, Licht weckt den Tag
Wer ist es nur, der mich des Nachts berührt
Mich schützt und wärmt, mir Kräfte gibt
Von des Liebes Kelch mir Nahrung gibt

O mein Geliebter ich danke dir
Hier und dort, wo immer du bist
Gibst mir des Tages Licht und Kraft
Ich warte auf dich auch in dieser Nacht.

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