Ein Gespräch zwischen Ich und Selbst

Ein Gespräch zwischen Ich und Selbst über den Erfolg

Hast du Erfolg gesehen?
Ja, er kam zu spät. Der Abhängige ist tot.
Starb er in Qualen und sich grämend?
Ja, er hat sehr gelitten vor seinem Tod.

Dann hätte Erfolg ihn retten können!
Ja, aber nur für einen Augenblick.
Ist Erfolg eine Droge die süchtig macht?
Ja, sie kann dein Leben bestimmen.

Aber doch nur wenn er kollektiv wird?
Ja, nur als Massenphänomen.
Der Erfolg eines Einzelnen ist in dem Sinne kein Erfolg oder?
Nein, der Erfolg des Einzelnen ist das was man Bestimmung nennt.

Wann lebt man seine Bestimmung?
Eigentlich schon von Geburt an.
Wann wird sie zum bewussten Leben?
Wenn man von Erfolgen unabhängiger wird.

Aber der Erfolg als Massenphänomen ist doch auch das Leben.
Ja, er ist das Leben der Masse und nicht das vom Ich zum Selbst.
Wie erkenne ich denn das Ich zum Selbst?
Es sind immer die zwei Stimmen in dir.

Dann ist das Eine ebenso wie das Andere?
Ja, so ist das Verhältnis vom Ich zum Selbst.
Und was bringt mir das, wenn doch ALLES ist?
Individuelle Freiheit im Gegensatz zur Abhängigkeit von der Masse.

Und wie erkenne ich solche Menschen?
Es sind die nackten Menschen.
Was ist denn dann ein Egoist?
Das ist jemand der voll die Masse ausschöpft in der er lebt.

Der Egoist ist also nie nackt?
Nein, es ist stets voll behängt mit unnötigen Sachen.
Woran erkennt man ihn noch?
Das Streben nach Erfolg klebt wie Pech an ihm.

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