Kurzgeschichte: „Die saure Frau Schmitz und der Gesinnungslump“

Die saure Frau Schmitz und der Gesinnungslump

Frau Schmitz lebte in einem schönen großen Haus alleine. Sie brauchte nicht zu arbeiten, da ihr Mann ihr ein reichliches Vermögen nach seinem Tode hinterlassen hatte.

Frau Schmitz stand jeden Morgen gegen 9.oo Uhr auf, machte Frühstück, lass die Tageszeitung und verrichtete die Dinge, die sie täglich zu tun hatte. Heute Morgen als Frau Schmitz aufstand, Kurzgeschichte: „Die saure Frau Schmitz und der Gesinnungslump“ weiterlesen

Der Abschied vom Wort

Abschied vom Wort

Worte sind nur Hülsen

Worte sind nie wahr

Glaube ihm kein Wort

Worte sind flüchtig

Wahrheit ist hinter den Worten

Wahrheit ist ohne Worte

Worte sind das Sein

Wahrheit ist transzendent

Am Anfang war das Wort

Am Ende war es nur Schein

Leben ohne das wahre Wort

Ist Leben in der Fülle

In Transzendenz leben

Ist Überschreitung des Wortes

O m

Eine philosophische Kurzgeschichte: „Pferde am Himmel oder die Sicherheit im Nichts“

Pferde am Himmel oder die Sicherheit im Nichts

Pferde rasen am Himmel. Wie schnelle Wolken ziehen sie vorbei. Während Luisa im Garten sitzt und ihnen zuschaut. Es werden immer mehr und sie werden schneller denn je. „Was hat das nur zu bedeuten“, dachte Luisa vor sich hin. „Die Pferde sind scheu. Ich sehe scheue Pferde am Himmel“.

Es war ihr nicht mehr seltsam, solche Dinge zu sehen. Eine philosophische Kurzgeschichte: „Pferde am Himmel oder die Sicherheit im Nichts“ weiterlesen

Allein im Nebel

Allein im Nebel

Nichts, dass mich führt
Nichts, das mich hält
Im Nebel die Welt

Und doch kein Bangen
Und doch kein Verlangen
Im Nichts geborgen

Niemand nimmt mich wahr
Kein Ruf ist hörbar
Im Nichts ist mein Sein

Ohne Sicht in die Ferne
Ohne Bindung an die Nähe
Frei im Schleier des Nebels

Erläuterung zu Wandlungspunkte

Was ich hier veröffentliche erhebt keinen literarischen Anspruch im herkömmlichen Sinne. Da dieser nicht mein Ziel ist. Mein Ziel ist das Werden der eigenen Person akzeptieren zu lernen. Dieses beinhaltet das Fließen lassen all dessen, was ist, was kommt und was damit sein soll. Dazu sind jegliche Korrekturarbeiten am Gedanken oder an Bewusstseinsinhalten unerheblich. Das Aufnehmen und Festhalten der eigenen Reflexionen ist zunächst das Ziel sollte dann aber als steter Fluss des Seins ohne sich daran festzuhalten angesehen werden können. Das Ich wird so zum steten Beobachter seiner selbst ohne sich an einer Sache festhalten zu müssen.
Alles hier Geschriebene ist freier Fluss und fließt ins Meer der Worte und Inhalte. Es wird damit irgendwann immer bedeutungsloser, da das Ich alles fließen lassen kann. Jegliche Korrekturen zu einem literarischen Werk würden diesen Prozess nur stören und aufhalten, da kein korrigierter Gedanke besser ist als der vorherige, unkorrigierte.
Zur Darstellung der Reflexionen sind mir alle Mittel erlaubt. Außer vielleicht mich selbst, verletzen sie niemanden. Da sie ins Meer der Worte und Gedanken fließen, kann sich jeder darin wiederfinden und mit mir in dieses Meer eintauchen. Ein Meer, das zur Freiheit von jeglichem Festhalten führt.
Hier soll dieses Meer sich füllen und jedem die Möglichkeit geben sich darin zu verlieren.

(Vgl. hierzu auch meine Seite hier auf dieser Webseite: „Mondlicht“ als Grundlage meiner weiblich-lyrischen Philosophie)